Die Szene war unglaublich: Ein massiger, meterlanger Körper tauchte plötzlich keine zehn Meter von mir entfernt auf, im Maul diesen riesigen Fisch im Maul. Und das Tier warf den Kopf hin und her, als müsste er dem Lachs endgültig den Rest geben. Dabei hatte der es schon längst schon hinter sich.
Kommen jetzt auch schon Kalifornische Seelöwen am Weserwehr? Klick' weiter, dann erfährst du es!
Leider spielte die Szene nicht am Bremer Weserwehr, sondern in den USA, genau genommen in Bonneville, Oregon, an der Grenze zum Staat Washington. Das war im Jahr 2009, aber egal! Die Situation dort ist ganz ähnlich wie am Bremer Weserwehr: Ein Damm trennt einen Fluss (hier der Columbia River), wandernde Fische suchen einen Aufstieg, Robben folgen und lauern ihnen auf.
Und - schnapp! Dort drüben ist halt alles eben ein bisschen größer als bei uns, kennt man ja. Lachse statt Stinte, Seelöwen statt Seehunde. Typisch Amerika eben!
Der Seelöwe machte eine ziemliche Show, und es wirkte, als täte er das speziell für uns. Er zerfetzte den Fisch mit einer Leidenschaft, als wäre es sein Todfeind. Spielte noch mit dem Kadaver noch Fangen.









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