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Dienstag, 28. Februar 2023

Wegbegleiterin am Morgen

Finchen hat mich heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit ein Stück begleitet. Kurz vor dem Café Sand sah ich sie vom Radweg aus in Richtung Innenstadt schwimmen.



Nur mit kleinem Objektiv ausgestattet, wollte ich möglichst nahe heran. Ich versuchte, der Weserrobbe mit dem Fahrrad voraus zu eilen und mich günstig zu postieren. Aber das klappte nur halbwegs.

Montag, 27. Februar 2023

Die Sonne im Robbenfell

Klarer Himmel, tief stehende Sonne: Schwierige Bedingungen, wenn man Tiere fotografieren will. Aber heute Nachmittag hat die wärmende Februarsonne zauberhafte Effekte auf Finchens Fell gemalt.


Für längere Zeit zeigte sich die Weserrobbe nur aus der Ferne. Doch ich blieb, denn es war trotz einer kühlen Brise warm in der Sonne. Und es hat sich gelohnt: Harte Kontraste, glänzendes Fell und ganz nahe dran.


Heute gab's was zu gucken. Viel Spaß beim Mitgucken!


Die Szenerie erinnert mich an das letzte Jahr: Schon damals ist Finchen immer wieder die gleichen Runden geschwommen, so dass man ungefähr abschätzen kann, wo sie das nächste Mal auftaucht.


(Hier klicken für viele tolle Fotos)

Sonntag, 26. Februar 2023

Großer Radau um kleine Fische

Noch ein Abendgruß von der Robbe meines Herzens. Aber diesmal war sie weiter weg und nach zwanzig Minuten verschwunden.



Am Morgen war sie nicht zu sehen, dafür trieben die Kormorane einen Schwarm Stinte in die Enge.
Klickt weiter, um mehr zu sehen.

Zu Hause schmeckt's am besten

Und da ist sie wieder! Wie in meinem letzten Post schon vermutet, hat Finchen sich nach mehr als dreiwöchiger Abwesenheit jetzt, Ende Februar, wieder am Weserwehr blicken lassen.



Die Situation dort war gestern Morgen eine ganz andere, als an den vergangenen paar Wochenenden: Geschätzt drei Mal so viele Kormorane wie noch vor sieben Tagen. Das kann nur eins bedeuten: Es gibt wieder mehr Fisch! Und der schmeckt nicht nur Vögeln, sondern auch den Robben.


Finchen tauchte fast exakt alle fünf Minuten auf. Das las ich an den Uhrzeiten ab, die die Kamera mit den Bildern gespeichert hatte. Ich war überrascht, denn die Wartezeiten fühlten sich sehr viel länger an, denn es war kalt am Weserwehr.

Sonntag, 19. Februar 2023

Robbenflaute am Vogel-Hotspot

Noch immer Robbenflaute am Bremer Weserwehr! Seit dem 1. Februar habe ich keinen Seehund mehr vor die Linse bekommen. Die Zahl der Kormorane ist derweil stark zurück gegangen: Heute Morgen trieben sich vielleicht 30, 40 Tiere am Weserwehr herum. Das ist höchstens noch ein Viertel der Zahlen vom Januar. Die übrigen sind wohl weitergezogen.


Die meisten der hier Gebliebenen haben ihr "Prachtkleid" angelegt. Ab und zu holt noch ein Kormoran ein Neunauge aus dem Fluss, und wie immer gibt es dann viel Geschrei und Gerangel. Aber die Möwen sind kaum noch hinter den Kormoranen und ihrer Beute her, denn sie finden jetzt reichlich andere Beute.


Wollhandkrabben krabbeln vergeblich die Spundwände am Weserwehr hoch und entgehen den Silbermöwen nicht. Von den Kormorane dagegen interessieren sich nur noch wenige für den Bereich direkt am Weserwehr. Die meisten halten sich in der Flussmitte auf, dort wo die Schwärme der Stinte ziehen.


Nach Finchen und den anderen Seehunden halte weiter Ausschau, denn auch vergangenes Jahr war Finchen nur bis Anfang Februar zu sehen und dann erst wieder in den letzten Feburartagen. Da geht noch was! Hier kommen noch ein paar Vögel:

Sonntag, 5. Februar 2023

Rausholen was geht!

Gestern Morgen schien die Sonne am Weserwehr und tauchte die jagenden Kormorane in dramatisches Licht. Immer mal wieder gibt es einen Happen, wenn einer wieder mit einem Neunauge auftaucht. Und alle anderen sich auf ihn stürzen.




Viel fangen sie nicht und kein Fang ist für den Fänger auch eine sichere Mahlzeit



Donnerstag, 2. Februar 2023

Neunauge oder Aal? Egal!

Kormorane sammeln sich derzeit immer noch zu Dutzenden am Bremer Weserwehr.Besonders morgens ist Fangzeit. Allerdings holen die Vögel nur noch ab und zu mal einen fetten Happen an die Oberfläche. Dann ist aber was los!


Und die Konkurrenz stürzt sich traditionell auf den erfolgreichen Jäger. Von oben die Möwen. 



Manchmal geht es um richtig fette Beute.

Robbe im Wintergewitter

Nach vier Tagen fern vom Weserrobben-Land konnte ich gestern am Morgen wieder Finchen in Aktion erleben. Zwanzig Minuten lang schwamm sie auf und ab, dann tauchte sie ab und verließ das Weserwehr.


Gegen Mittag zog ein Gewitter mit Blitz und Donner über Bremen. Am Nachmittag hielt ich erfolglos nach Finchen Ausschau, und auch heute blieb die Weserrobbe dem Weserwehr fern. Hat das Gewitter sie in die Flucht geschlagen?


Ich bin gespannt, ob Finchen die nächsten Tage wieder ans Weserwehr zurückkehrt. Bei ihr kann man das nie sagen: Sie hat sich inzwischen offenbar auch andere Flussabschnitte als Jagdgebiet erschlossen.


Früher oder später wird sie wiederkommen, da bin ich optimistisch. Solange genieße ich die Fotos. 

Bremer Stadtrobbe

Schon seit vier Monaten wohnt Seehund Maja in der Bremer Weserschleuse. Inzwischen hat sie sich so sehr an Menschen gewöhnt, dass sie neugie...