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Sonntag, 8. März 2026

Seehund entspannt sich in der Frühlingssonne

Vor einigen Monaten hatte ich nahe der Bremer Innenstadt einen Seehund beobachtet. Aber am Weserwehr ließ sich schon sehr lange keine Robbe mehr blicken. Zumindest wenn ich nachgeschaut habe.

Nach sehr langer Zeit mal wieder eine Robbe in der Weserschleuse: Gestern morgen lag der Seehund entspannt auf einer Bootsrampe nahe dem Bremer Weserwehr. 


Die Robbe ist noch sehr jung aber gut genährt. Das liegt sicher auch an den vielen Stinten, die derzeit die Weser heraufschwimmen.



Ich kam sehr nahe an die Robbe heran, sie ließ sich von mir nicht stören. Doch beim Zurückweichen war ich unvorsichtig...
Der Seehund flüchtete ins Wasser. Am gegenüberliegenden Steinwall, der die Schleuse vom Weserwehr trennt, ließ sich das junge Tier nieder. 



Der Seehund interessierte sich sehr für einen stählernen Kasten, der dort auf Stahlträger geschraubt ist. Welchen Zweck er hat, ist mir unbekannt.
  Schließlich versuchte die junge Weserrobbe, auf den Kasten zu klettern. Sie wollte wohl trocken liegen. 
 
Das klappte aber nur kurz. Die Schraubenmuttern sahen aber auch wirklich unbequem aus.
   









Die Ebbe kam der Robbe zu Hilfe. Es dauerte nicht lang, bis das Wasser gesunken war und den Liegeplatz freigab.



So ganz ohne Störung blieb es dann aber nicht. Denn eine neugierige Silbermöwe suchte Gesellschaft. Aber der kleine Seehund ließ es geschehen. Seehunde bekommt man hier schließlich nicht oft zu sehen.
       

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