Noch ein Abendgruß von der Robbe meines Herzens. Aber diesmal war sie weiter weg und nach zwanzig Minuten verschwunden.
Am Morgen war sie nicht zu sehen, dafür trieben die Kormorane einen Schwarm Stinte in die Enge.
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Vor dem Zufluss der Schleuse sammelten sich immer mehr Kormorane, die ständig mit ihren typischen Hechtsprüngen in die Tiefe stürzten.
Das Geschehen verlagerte sich über die Flussmitte zum nördlichen Ufer. Jetzt hatten auch die Möwen Wind von der Sache bekommen.
Der Schwarm versuchte ofenbar, in Richtung Ufer zu entkommen.
Eine Stockente flüchtete genervt. Das Flussufer ist normalerweise ihr Territorium, aber hier war entscheidend zu viel Radau für eine Ente.
Endlich mal ein Kormoran mit Stint im Schnabel! Die schlucken die kleinen Fische so schnell, dass man die Szene nur mit Glück einfängt.
Ob Finchen sich für Stinte interessiert, weiß ich nicht. Es würde mich nicht wundern, denn sie braucht viel Fisch am Tag, da helfen auch kleine Häppchen, wenn das Angebot so üppig ist. Aber ich werde sie vermutlich nie mit Stint im Maul zu sehen bekommen, denn die kleinen Fischlein vernascht sie sicher unter Wasser.
Und nach dem Abendbrot: Chillen.
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