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Sonntag, 17. Juli 2022

Schollenjäger am Weserwehr

Schon wieder ein neuer Seehund, was für ein Robbenjahr! Das ist der vierte Seehund 2022 für mich. Diesem Exemplar musste ich fast zwei Stunden lang auflauern für ein paar kurze Sichtungen. Nur selten zeigte er sich an der Oberfläche, dann aber mit spektakulärer Beute.




Eine Scholle oder Flunder dürfte das sein, vermute ich. Der Seehund hat lange an der Oberfläche geschnappt, bis der große Fisch in die Speiseröhre passte. Leider hatte ich den Seehund im Gegenlicht, weil ich kurz zuvor die Position gewechselt hatte. Man weiß eben nie, wo er als nächstes auftaucht.







Wieder mal eine erstaunliche Begegnung mit einem Tier, das mir bisher unbekannt ist. Zuerst sah ich ihn weit entfernt, ebenfalls mit großer Beute. Ich hielt ihn erst für einen Vogel, drückte dann aber doch auf den Auslöser.



Und noch ein drittes Mals sah ich den Seehund mit einem großen Plattfisch. Ja, das sind Seefische, aber es ist bekannt, dass sie auch mit der Flut in die Weser schwimmen. Scholle nach Hastedter Art scheint seine Leibspeise zu sein.







Und dann kam er noch ganz nahe heran.



So konnte ich deutlich erkennen, dass das Tier eine Flossenmarke trägt. Es wurde also von einer Seehundstation als Heuler aufgezogen und wieder ausgewildert. Leider konnte ich die Nummer nicht ablesen. 











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