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Mittwoch, 27. Juli 2022

Voll auf Scholle!

Wenn man zwei kühne Hoffnungen hegte, beide sich erfüllen und außerdem noch eine dritte, geheime Hoffnung - Wie nennt man das? Unverschämtes Riesenglück vermutlich. So ist es mir gestern ergangen. Ich hoffte, den Schollenkiller vom 17. Juli endlich wieder sehen, nachdem ich oft und erfolglos in den vergangenen Tagen nach ihm Ausschau gehalten hatte. Und da war er, ich sah ihn am Weserwehr nach wenigen Minuten.


Zuerst noch weit weg und selten über Wasser: Ich brauchte viel Geduld. Kurz auftauchen, manchmal mit Beute, fressen, abtauchen. Gut und gerne zehn, zwölf Minuten jeweils blieb die Robbe unter Wasser, tauchte erst hier auf, dann da, dann wieder ganz woanders. Ich musste ständig die Wasseroberfläche mit meinem Blick scannen, so als schaute ich ein Tennismatch in Zeitlupe. Aber: Der Seehund war da, und er war auf der Jagd.

Ein, zwei Mal kam der Seehund auch nahe heran. Es gab also eine Chance für Hoffnung Nummer zwei: Ich wollte die Robbe identifizieren! Ich wusste, dass der Seehund eine Flossenmarke besitzt, also als Heuler aufgefunden und später ausgesetzt wurde. Ich wollte die Nummer auf der Marke unbedingt ablesen, deshalb schoss ich etliche Serienfotos. 

Ich habe es ja schon vorweggenommen: Es ist gelungen, ich weiß, wer die Robbe ist. Die Antwort werde ich aber erst im nächsten Post enthüllen. Denn jetzt kommt erst Ziel Nummer drei, das sowieso immer gilt: Ich möchte tolle Fotos machen! Und das hat geklappt. Klickt euch durch die Galerie - diesmal extra large und extra WOW!





















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