Heute Morgen konnte man das andere Weserufer kaum erkennen, der Nebel lag über dem Fluss wie eine Wolldecke. Trotzdem konnte ich Doro an ihrem Liegeplatz aufspüren, so wie schon gestern Morgen.
Ihr Fell war nass vom Nebel. Tau perlte in Doros Barthaaren. Wer Glück hat und sie an ihrem Liegeplatz erspäht: Seid bitte leise und vermeidet schnelle Bewegungen: Seehunde brauche Ruhe!
Wie immer wenn ich einem ruhenden Seehund nahe komme, habe ich nur kurz ein paar Fotos geschossen und mich dann entfernt.
Es zählt zu den Wundern der Weserrobben, dass die Tiere immer wieder die Schleuse am Weserwehr aufsuchen. Ein Grund mag sein, dass die Sportbootsaison langsam zu Ende geht und es seltener zu Störungen kommt.
Als gestern Morgen dann doch ein Motorsegler in die Schleuse einfuhr, wurde es Doro zu ungemütlich.






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