Gestern Abend haben wir uns "gute Nacht" gesagt, heute "guten Morgen": Der junge Seehund "S05-2022", den ich nun zum vierten Mal beobachtet habe, muss jetzt endlich einen Namen haben. Ich nenne ihn Marvin. Über die Gründe später mehr. Marvin hat mich jedenfalls heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit gegrüßt, und zwar mitten in der Innenstadt, gleich beim Pannekoekschip.
Ich musste immer einige Minuten warten, wenn Marvin auf Tauchstation ging. Dann kam wieder hoch und schwamm auf mich zu, ganz nahe. Und dann - ach, seht selbst!
Also - wie es zu "Marvin" kam: Ich habe da an Marvin Duksch gedacht. Er ist ein Stürmer wie (Achtung - Kalauer!) Arjen Robben, unser Marvin hat die Weser gestürmt. Der Seehund Marvin hat kein Problem damit, sich dreckig zu machen - ganz wie ein Fußballer.
Er sieht irgendwie cool aus so wie Duksch, obwohl der sich ja selbst als "hässlicher Vogel" bezeichnet.
Denn auch wenn Marvin mal nichts fängt beziehungsweise nichts trifft, er bleibt immer knuffig. Beide.
Er kann sich auch schnell mal ducken.
Außerdem: "Marvin" passt viel besser zu einem Seehund als "Niclas", finde ich. Sorry, Fülle! Die Vorsilbe "Mar" allein. Mare! Ganz nebenbei klingt "Marvin" so ähnlich wie "Marsvin", das ist Dänisch für Schweinswal.
Und noch ein letztes Argument: Diese Fellzeichnung an der linken Kopfseite. Wie Marvin Duksch, wenn er (dann mal) das Tor getroffen hat.

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